Strafen bedeutet, einem Menschen absichtlich Übel zuzufügen. Wer sich dessen bewusst wird, ist möglicherweise erschrocken. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt Alternativen zur Strafe, wenn Menschen Schreckliches getan haben, andere verletzen und gefährden? Bereits jetzt sehen die Rechtssysteme vieler europäischer Länder Alternativen zu Strafen vor. Restorative Justice ist eine auf Wiedergutmachung und Heilung ausgerichtete Justiz. Sie stellt die beteiligten Menschen in den Mittelpunkt und hat durchgängig gute Ergebnisse aufzuweisen.

Unsere neue Veranstaltungsreihe thematisiert Hintergründe und Möglichkeiten der Restorative Justice. In der ersten Sitzung wird der Ansatz der Restorative Justice näher vorgestellt. Im Zentrum steht die Frage: Müssen wir wirklich strafen?

Input und Diskussion mit Nicole Lieger, Politologin, Spezialgebiet gesellschaftliche Transformation

Eine Folgeveranstaltung findet am 1. März statt.

 

Datum: 
Donnerstag, 11. Januar 2018 - 19:00
Ort: 
Albert-Schweitzer-Haus, Kapelle (4. Stock), Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien